Aktuelles

20.04.2020
Entsorgung von infektionsverdächtigen Abfällen

Das Amt für Abfallwirtschaft des Landkreises Sonneberg informiert.

Sonneberg, 16. März 2020 - Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die aufgrund eines Infektionsverdachtes oder eventuell mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) kontaminiert sind, kann bei Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen zurzeit gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Folgende Regelungen sind bei der Entsorgung dieser Abfälle unbedingt einzuhalten:

  • Geben Sie die Abfälle nicht lose in die Sammelgefäße, sondern bereits im Haushalt in stabile Müllsäcke/Plastiktüten (Plastiktüte im Mülleimer).
  • Spitze und scharfe Gegenstände sollen zusätzlich in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden.
  • Abfälle mit geringen Mengen Flüssigkeit sollen neben saugfähige Abfälle gelegt werden.
  • Die einzelnen Abfallfraktionen sollen bei infektionsverdächtigen Abfällen nicht getrennt, sondern gemeinsam (auch Papier und Verpackungen) mit dem Restmüll entsorgt werden.
  • Vor dem Einwerfen in die Restmülltonne sollen die Müllsäcke luftdicht (verknoten,zubinden) verschlossen werden.
  • Es sollen keine Säcke frei zugänglich neben Abfalltonnen oder Container gestellt werden, um Gefahren für Dritte auszuschließen.

Bei Einhalten dieser Verhaltensregeln ist durch die Entsorgung der Abfälle in einer Restmülltonne und die anschließende direkte thermische Behandlung des Restmülls in der Müllverbrennungsanlage eine sichere Zerstörung der Erreger gewährleistet. "Bitte beachten Sie dringend die oben genannten Festlegungen, denn ein kranker Müllwerker kann keine Abfälle entsorgen", erläutert Jürgen Graf, Leiter des Amtes für Abfallwirtschaft.